Über Hans Timmerman

Hans TimmermanLebenslauf Hans Timmerman (Jahrgang 1954)

Geboren in Hengelo, in den Niederlanden, studierte ich in Enschede Physiotherapie und später Haptonomie, Haptotherapie und Atemtherapie bei Otto Huizinga, ebenfalls in Enschede. Nach anfänglicher Tätigkeit als angestellter Physiotherapeut arbeitete ich von 1996 bis 2000 in eigener Praxis als Hapto-  und Atemtherapeut, und leitete von 2000 bis 2010 eine Physiotherapiepraxis in Havelte in den Niederlanden.

Aus eigener Erfahrung kenne ich Probleme wie Hyperventilation, Burn-out und Perioden mit wenig Energie und Selbstvertrauen. Mit Hilfe von unterschiedlichen Therapieformen habe ich mich aus bestimmten Situationen wieder erholen können und habe hierbei vor allem die Atemtherapie als sehr heilsam erfahren. Mir fiel auf, dass Haltung und Atmung für die Heilung am wichtigsten sind und mache seitdem täglich meine Übungen. Meine eigene Position wird immer noch stärker und durch die tägliche Auseinandersetzung mit den Techniken bin ich immer stärker überzeugt von der persönlichen Kraft, die jeder von uns in sich hat.

Schon immer faszinierte mich der Zusammenhang zwischen hormonaler, vegetativer psychoemotionaler und existentieller Position und den dabei auftretenden Schwankungen im Immunsystem und dem Auftreten von Autoimmunaktivität. Nachdem ich Kenntnis genommen hatte von Phänomenen innerhalb der transpersonalen Psychologie von Stanislav Grof und überwältigende eigene Erfahrungen mit Holotropic Breath Work gemacht hatte, öffnete sich eine Welt für mich, die ich mit Physiotherapie allein nie erreicht hätte. Anschließend habe ich zwischen 1996 und 2000 Fulltime als Hapto- und Atemtherapeut gearbeitet. Nach der Periode in Havelte, wo ich vor allem als Physiotherapeut gearbeitet hatte, wurde mir stets mehr bewusst, dass transpersonale Einsichten unentbehrlich sind bei der Beurteilung von psychosomatischen und vegetativen Phänomenen, aber auch bei verschiedenen körperlichen Beschwerden und Syndromen. Diese Erkenntnis führte dazu, dass ich 2010 die Freiheit genommen habe, meine Einsichten in meiner „PersonalTuning“-Praxis auszuarbeiten und anzuwenden. Seit 2011 arbeite ich mit den Niederländischen Rheumatologen Dr. E.N. Griep und Frau H. Griep-Wentink in Sneek und Emmeloord zusammen. Es scheint, dass PersonalTuning Therapie eine überraschend gute Antwort auf unter anderem Fibromyalgie und chronische Ermüdungserscheinungen, aber auch auf Autoimmunerkrankungen wie Morbus Sjögren und Lupus erythematodes ist.

Während meiner Arbeit entstand eine Faszination für das Hypermobilitätssyndrom (HMS). Es scheint so, dass mehr als 50 Prozent der Menschen mit Fibromyalgie- und Reizdarm-Beschwerden in mehr oder weniger ausgeprägter Form hypermobil ist. Der Zusammenhang zwischen HMS, FMS und Reizdarm ist ein Phänomen, das meiner Ansicht nach mehr Aufmerksamkeit (und Lösungen) verdient. Dabei könnte man beim Hypermobilitätssyndrom drohende Fibromyalgie und Reizdarm vorbeugen, indem man rechtzeitig einfache Maßnahmen ergreift, um einem vegetativen „Crash“ vorzubeugen. Hierdurch würde man weniger Kapazitätsverlust erleiden und hätte man mehr Lebenskraft. HMS ist ein stark unterschätztes Phänomen, dass (bei ausreichender Einsicht) viel Ansatzpunkte zu Prophylaxe und Therapie gibt.

Seit 2011 arbeite ich in Uitwellingerga und Enschede in den Niederlanden.

Seit Februar 2016 gibt es PersonalTuning-Epiphora Workshops in ganz Deutschland. Einzel Terminen können Sie buchen in Enschede in die Niederlanden, 1o Kilometer von Gronau.

Telefon: 00.31.6.11359571      Email: info@personaltuning.nl